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©Dorf verlassen arridavu|La Corse des Origines
Arridavu🚶 Spaziergang zum verlassenen Dorf

Spaziergang zum verlassenen Dorf: Arridavu

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Auf dem Weg nach Tizzano führt Sie dieser kurze Spaziergang direkt zur Stätte von Ariddavu. Mitten in der Macchia führt Sie ein zeitloser Spaziergang zu einem verlassenen Dorf, wo Sie die Ruinen eines ganzen Dorfes aus dem 19. Jahrhundert betrachten können. Sie werden Häuser, Öfen und vieles mehr sehen. Hier machen Sie einen Spaziergang durch die Geschichte.

Auf den Spuren eines vergessenen Dorfes

Arridavu

🌿Aufdem Weg genießen Sie eine duftende Wanderung inmitten einer wilden Natur mit dichter Macchia. 🌿 Er steigt sanft an, macht mehrere Kurven und führt durch einen kleinen schattigen Wald aus Garrigue-Eichen (oder Kermeseichen).

🥾 Der Weg dauert 30 Minuten Gehzeit (Hinweg).

Sie erreichen eine schöne Steinmauer, an der ein gepflasterter Weg entlangführt. Das erste Haus des Dorfes befindet sich gleich dahinter. Dort erzählt Ihnen eine Informationstafel die Geschichte des verlassenen Dorfes.

Der Rückweg erfolgt über denselben Weg.

Alle Informationen finden Sie auf der Website der Gebietskörperschaft.

Das Fremdenverkehrsamt kann bei Unfällen auf dieser Wanderung nicht haftbar gemacht werden.

Zugang

🏴 Von Sartène aus nehmen Sie die T40 in Richtung Bonifacio. Nach etwas mehr als 1,5 km biegen Sie rechts auf die D48 in Richtung Bocca Albitrina und Tizzano ab und folgen dieser Straße für 5 km. Parken Sie Ihr Auto am Straßenrand in der Rechtskurve.

Ein wenig Geschichte

Der verlassene Weiler Arìddavu wurde auf einer archäologischen Stätte an der Stelle eines prähistorischen Dorfes errichtet, dessen Grundrisse noch zu erahnen sind.

Das Relief um diese Ebene herum weist zahlreiche bewirtschaftete Felsunterstände und Überreste von Befestigungen aus der Bronzezeit auf. Der heutige Weiler stammt erst aus dem 19.

Jahrhundert. Laut mündlicher Überlieferungwurde ervon der Familie Marigegründet. Im Jahr 1870wurden auf dem Kataster 13 Gebäude und zwei Brotöfen eingetragen. Jahrhunderts über 50 Schüler, hauptsächlich Kinder von Hirten, die aus den umliegenden ländlichen Gebieten kamen. In Arìddavu gab es weder eine Kirche noch einen Friedhof.

Die Verstorbenen wurden auf dem Rücken von Männern auf der bara (Totenbrett) nach Ghjunchetu getragen, um dort beerdigt zu werden.

Die Eröffnung der Straße unterhalb des Dorfes brachte die alten Wege durcheinander und schuf andere Bedürfnisse.

Außerdem gab es keine nahegelegene Quelle. Die Frauen holten das Wasser in Santu Pultru. Arìddavu wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs nach und nach verlassen. Im Jahr 1936 verließ die Lehrerin, die damals die einzige Einwohnerin war, das Dorf endgültig.