Best of Doc in Corsica #7 / Vorführung des Dokumentarfilms "My Stolen Planet" von Farahnaz Sharifi, in der Festhalle von Bilia.
Zusammenfassung :
"Farahnaz Sharifi wurde am 8. März geboren, einem Tag, der heute den feministischen Kämpfen gewidmet ist.
In ihrem Fall im Iran, 1979, war das drei Wochen nach der islamischen Revolution, die den Frauen unter anderem den Hidschab aufzwang.
Seit ihrem ersten verschleierten Foto versteht sie die ihrem Geschlecht auferlegte Dualität und kultiviert alles, was zum Privaten gehört, zu ihrem Planeten, filmt, was sie umgibt, sammelt und archiviert alle Spuren der Freiheit, die in einer Zeit verboten sind, in der "sogar die Freude zu einem Verbrechen geworden ist".
Diese Bilder von Mobiltelefonen und Super-8-Spulen sind ein Heilmittel gegen das vom Regime aufgezwungene Vergessen.
Eine neue Schrift des Landes, die die Zurückgebliebenen mit denen verbindet, die fliehen mussten oder konnten.
In diesem Filmtagebuch wird jedes Bild sofort zu einer Spur der Geschichte, und das Filmen des Alltags verwandelt sich in einen kraftvollen Akt des Widerstands.
Die Meisterleistung der Filmemacherin besteht darin, nicht nur die Stimmen der Frauen aus der Vergangenheit zu hören, sondern sie auch mit denen der Gegenwart zum Klingen zu bringen, die Körper und Kämpfe zu zeigen und ihre Namen neben den von Mahsa Amini zu schreiben.
Eine kolossale und erschütternde Perspektivierung".
Freier Eintritt.
Zusammenfassung :
"Farahnaz Sharifi wurde am 8. März geboren, einem Tag, der heute den feministischen Kämpfen gewidmet ist.
In ihrem Fall im Iran, 1979, war das drei Wochen nach der islamischen Revolution, die den Frauen unter anderem den Hidschab aufzwang.
Seit ihrem ersten verschleierten Foto versteht sie die ihrem Geschlecht auferlegte Dualität und kultiviert alles, was zum Privaten gehört, zu ihrem Planeten, filmt, was sie umgibt, sammelt und archiviert alle Spuren der Freiheit, die in einer Zeit verboten sind, in der "sogar die Freude zu einem Verbrechen geworden ist".
Diese Bilder von Mobiltelefonen und Super-8-Spulen sind ein Heilmittel gegen das vom Regime aufgezwungene Vergessen.
Eine neue Schrift des Landes, die die Zurückgebliebenen mit denen verbindet, die fliehen mussten oder konnten.
In diesem Filmtagebuch wird jedes Bild sofort zu einer Spur der Geschichte, und das Filmen des Alltags verwandelt sich in einen kraftvollen Akt des Widerstands.
Die Meisterleistung der Filmemacherin besteht darin, nicht nur die Stimmen der Frauen aus der Vergangenheit zu hören, sondern sie auch mit denen der Gegenwart zum Klingen zu bringen, die Körper und Kämpfe zu zeigen und ihre Namen neben den von Mahsa Amini zu schreiben.
Eine kolossale und erschütternde Perspektivierung".
Freier Eintritt.
