Beschreibung
Mit „Nepita“ schafft der korsische Autor, Komponist und Sänger Alexandre Diani einen ganz neuen französischen Indie-Pop – eine raffinierte Mischung seiner Einflüsse, die von den 70er Jahren über den Indie-Pop der 90er Jahre bis in die Gegenwart reicht.
In seinen Texten findet sich der unschuldige Blick eines Erzählers wieder, der im Dorf aufgewachsen ist – weit entfernt von den Welten, die der Musiker später für die Musik durchquert hat, und von diesen zweideutigen Beziehungen, die zwischen Strand und Stadt, zwischen Bildschirm und Realität entstehen.
Das Dorf kennt Alexandre Diani sehr gut; dort lernte er singen, indem er seine Mutter bei Liedern von Brassens und Brel nachahmte. Im Alter von zehn Jahren entdeckte er das Schreiben in seinem Tagebuch, dem er die Krankheit seines Vaters und später dessen Tod anvertraute.
Seine Mutter begreift daraufhin, dass nur das Singen ihm Ruhe und Geborgenheit schenken kann. Sie verbringen ihre Sommerabende damit, sich in die Karaoke-Runden der Ferienzentren einzuschleichen.
„Brel vor Hunderten von aufmerksamen Urlaubern zu singen, war für mich die Krönung.“
In der Oberstufe, als er in einer Band korsische Lieder sang, sprang er zufällig kurzfristig für einen Rocksänger bei der Abschlussfeier ein. Der Rock’n’Roll versetzte ihm einen gewaltigen Schlag, und er ist sich nun sicher: Er muss losziehen, um zu sehen, was anderswo passiert.
Seine erste EP „Pas Pareil“ erschien 2024; derzeit komponiert er gemeinsam mit seiner Band das erste Album des Projekts, an seiner Seite stehen Thibaut Bresson (Lumio) am Keyboard und als Produzent, Bastien Costa an der Gitarre und Julien Antoniotti am Schlagzeug.
